Weitreichende IT-Störung im Gesundheitswesen betrifft E-Rezept und ePA
Anfang September 2026 erlebte das deutsche Gesundheitswesen eine ausgedehnte IT-Störung, die zentrale Dienste wie das E-Rezept und die elektronische Patientenakte (ePA) beeinträchtigte. Ein Ausfall beim Dienstleister D-Trust führte zu Einschränkungen in Arztpraxen, Apotheken und für Patientinnen und Patienten.
An den Tagen des 7. und 8. September 2026 kam es in Deutschland zu einer weitreichenden technischen Störung, die diverse Funktionen der Telematikinfrastruktur (TI) betraf. Insbesondere Dienste wie das E-Rezept und die elektronische Patientenakte (ePA) waren von den Ausfällen betroffen. Diese Beeinträchtigungen wirkten sich unmittelbar auf den Arbeitsalltag in Arztpraxen und Apotheken sowie auf die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger aus. Nach vorliegenden Informationen war die Ursache der Problematik ein Ausfall bei D-Trust, einem wichtigen Dienstleister im Kontext der TI. Die Störung begann am Nachmittag des 7. September und hielt bis zum Folgetag an. Der Vorfall unterstreicht die zunehmende Abhängigkeit des Gesundheitssystems von einer stabilen und zuverlässigen digitalen Infrastruktur. Für die Anwender bedeutete der Ausfall, dass beispielsweise elektronische Rezepte vorübergehend nicht abgerufen und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nicht wie gewohnt bearbeitet werden konnten. Fachmedien bewerteten das Ereignis als signifikantes Betriebs- und Versorgungsproblem, das die Relevanz der digitalen Prozesse für die tägliche Patientenversorgung deutlich machte.