Tirol und Steiermark intensivieren Digitalisierung im Gesundheitswesen

Die Bundesländer Tirol und Steiermark erweitern ihre Zusammenarbeit im Bereich Telemedizin und digitaler Versorgungsprojekte. Ziel ist eine effizientere Patientenversorgung, verkürzte Wartezeiten sowie eine verbesserte digitale Vernetzung von Krankenhäusern, Praxen und Pflegeeinrichtungen. Bestehende Initiativen wie HerzMobil und Teledermatologie werden dabei vertieft.

Die österreichischen Bundesländer Tirol und Steiermark beabsichtigen, ihre Kooperation in der Telemedizin und bei digitalen Versorgungsmodellen signifikant auszubauen. Diese Initiative zielt darauf ab, den Zugang zu medizinischen Terminen zu beschleunigen und die wohnortnahe medizinische Versorgung zu stärken. Gleichzeitig soll die digitale Vernetzung zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationszentren verbessert werden. In Tirol sind bereits erfolgreiche Projekte wie HerzMobil Tirol und der Schlaganfallpfad etabliert. Die Steiermark wiederum profitiert von Angeboten wie HerzMobil Steiermark, OnkoMobil und spezialisierten Teledermatologie-Lösungen. Bestehende länderübergreifende Kooperationen, beispielsweise in den Bereichen HerzMobil und Teledermatologie, sollen nun weiterentwickelt und auf weitere vielversprechende Modelle übertragen werden. Diese verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Telemedizin wird als wesentlicher Baustein betrachtet, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern, insbesondere angesichts einer wachsenden Nachfrage und des bestehenden Fachkräftemangels im Gesundheitswesen. Die entwickelten Programme schaffen zudem eine Grundlage für digital unterstützte Verlaufskontrollen bei Patienten. Sie fördern auch die stärkere Einbindung von Rehabilitationseinrichtungen und Pflegeheimen in integrierte Versorgungspfade, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten. Quelle: Tips