Schweizer Parlament: Nationalrat stimmt Gesetzentwurf zum E-Gesundheitsdossier zu
Die Einführung eines weiterentwickelten elektronischen Gesundheitsdossiers (EGD) in der Schweiz nimmt Gestalt an. Der Nationalrat hat einen entsprechenden Gesetzentwurf angenommen, der nun im Ständerat diskutiert wird. Dieses Vorhaben gilt als wichtiger Pfeiler der Digital-Health-Strategie des Landes.
Die Schweiz treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen voran: Der Nationalrat hat den Entwurf für ein Bundesgesetz über das elektronische Gesundheitsdossier (EGD) mit 134 Ja-Stimmen bei 53 Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen verabschiedet. Diese Entscheidung markiert einen entscheidenden Schritt in Richtung einer modernen, digital vernetzten Patientenversorgung. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die bestehende Struktur des elektronischen Patientendossiers (EPD) zu überarbeiten und zu optimieren. Nach der positiven Abstimmung im Nationalrat wird die Vorlage nun zur weiteren Beratung an den Ständerat überwiesen. Der genaue Zeitplan für die Implementierung hängt somit vom Verlauf des parlamentarischen Prozesses ab. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bewertet die geplante Weiterentwicklung des EGD als Schlüsselelement der Schweizer Digital-Health-Politik. Es wird erwartet, dass durch eine verbesserte digitale Infrastruktur die Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung landesweit gesteigert werden können. Quelle: Bundesamt für Gesundheit Schweiz