Saarland steigert digitalen Reifegrad von Krankenhäusern deutlich

Saarländische Kliniken haben ihre digitale Reife in den letzten fünf Jahren signifikant verbessert, wie eine aktuelle Studie zeigt. Der DigitalRadar-Score stieg von 29,2 auf 53,3 Punkte, was einem Zuwachs von 82,5 Prozent entspricht. Diese Entwicklung wird maßgeblich auf Investitionen aus dem Krankenhauszukunftsgesetz zurückgeführt.

Eine aktuelle Analyse der Studie „DigitalRadar Krankenhaus“ belegt, dass die Krankenhäuser im Saarland in den vergangenen fünf Jahren eine erhebliche Steigerung ihres digitalen Reifegrades erzielt haben. Der DigitalRadar-Score des Bundeslandes verbesserte sich von 29,2 auf 53,3 Punkte, was einer Zunahme von 24,1 Punkten entspricht. Im bundesweiten Vergleich rückt das Saarland damit von Rang 15 auf Rang 11 vor. Hinsichtlich der absoluten Verbesserung des Scores positioniert sich das Bundesland an dritter Stelle in Deutschland. Relativ betrachtet liegt die Steigerung von 82,5 Prozent sogar an zweiter Stelle. Diese positiven Fortschritte sind primär auf die finanziellen Mittel aus dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) zurückzuführen. Dieses Förderprogramm stellt bundesweit bis zu 4,3 Milliarden Euro für die Digitalisierung medizinischer Einrichtungen bereit. Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau moderner Notfallkapazitäten, die Einführung digitaler Patientenportale, die elektronische Dokumentation, die Stärkung der IT-Sicherheit und die Entwicklung klinischer Entscheidungsunterstützungssysteme. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von Förderprogrammen, signifikante Digitalisierungsschübe in der stationären Versorgung zu initiieren, insbesondere in kleineren Bundesländern. Trotz dieser positiven Entwicklung bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede im digitalen Reifegrad zwischen einzelnen Einrichtungen, was auf einen anhaltenden Bedarf an Investitionen und Transformationsprozessen hinweist. Quelle: Techniker Krankenkasse / DigitalRadar Krankenhaus