Post modernisiert E-Health-Infrastruktur für Schweizer EPD-Zukunft bis Ende 2026

Die Schweizerische Post passt ihre E-Health-Strategie den Anforderungen des kommenden elektronischen Patientendossiers (EPD) an. Bis Ende 2026 wird die bestehende EPD-Plattform abgelöst, um eine neue Generation modularer Dienste zu etablieren. Diese Neuausrichtung zielt auf verbesserte Interoperabilität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit im Schweizer Gesundheitswesen ab.

Die Schweizerische Post richtet ihre Initiativen im Bereich digitaler Gesundheit neu aus, um den künftigen Anforderungen des elektronischen Patientendossiers (EPD) gerecht zu werden. Die bisherige EPD-Plattform wird bis Ende 2026 betrieben und anschließend durch eine zukunftsorientierte Lösung ersetzt, die den Vorgaben des Bundes und der nächsten EPD-Generation entspricht. Im Fokus dieser strategischen Neuausrichtung stehen modulare Plattformdienste. Diese sollen kantonale und institutionelle EPD-Ansätze unterstützen und eine gesicherte sowie datenschutzkonforme Anbindung für medizinische Einrichtungen wie Spitäler und Arztpraxen gewährleisten. Besondere Priorität haben dabei eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit, mobile Zugänge für Patienten sowie standardisierte Schnittstellen zu primären Medizinsystemen. Dieser Wandel reflektiert die Erkenntnis, dass die bisherige Einführung des EPD in der Schweiz auf Akzeptanzprobleme und technische sowie organisatorische Hürden stieß. Mit der Neuausrichtung soll das EPD stärker in sektorübergreifende Versorgungsketten und nationale Dateninitiativen integriert werden. Für den Schweizer Digital-Health-Sektor impliziert dieser Schritt der Post eine Konsolidierung der Anbieterlandschaft, welche sich vermehrt auf interoperable Dienste rund um das EPD konzentrieren wird. Dennoch bleiben wichtige Fragen zur Finanzierung, zur Beteiligung privater Plattformanbieter und zur langfristigen Steuerung des elektronischen Dossiers offen. Quelle: IT Business