Optohive lanciert tragbares Gehirn-Headset für die Forschung – sechsstellige Bestellungen sichern Start
Das ETH-Spin-off Optohive hat ein innovatives, tragbares Headset zur Hirnaktivitätsmessung auf den Markt gebracht, das zunächst im Forschungsbereich zum Einsatz kommt. Die Technologie schliesst eine Lücke zwischen herkömmlichen Wearables und komplexen Neurodiagnosesystemen und hat bereits Vorbestellungen im sechsstelligen Bereich erhalten. Dieses System ermöglicht neuartige Langzeitstudien unter Alltagsbedingungen und ebnet den Weg für zukünftige digitale Neuro-Health-Anwendungen.
Das Zürcher ETH-Spin-off Optohive hat ein neuartiges tragbares Gehirn-Imaging-Headset vorgestellt. Diese Technologie ermöglicht die Erfassung von Hirnaktivitäten durch ein Wearable und richtet sich primär an den Forschungsmarkt. Damit schliesst Optohive eine Marktlücke zwischen klassischen Wearables, die biometrische Daten wie Herzfrequenz oder Blutzucker messen, und hochkomplexen klinischen neurophysiologischen Diagnosesystemen. Neue Perspektiven für Forschung und Digital Health Das Headset ist darauf ausgelegt, Hirnaktivitäten in realistischeren Alltagssituationen und über längere Zeiträume hinweg zu überwachen. Die Markteinführung wird bereits durch eingegangene Bestellungen im sechsstelligen Bereich untermauert, was das Interesse an dieser Innovation unterstreicht. Die Technologie bietet neue Möglichkeiten für die digitale Gesundheit, beispielsweise bei der Untersuchung psychischer Erkrankungen, neurodegenerativer Prozesse oder der Evaluierung digitaler Interventionen auf kognitive Funktionen. Langfristig sind auch klinische Anwendungen denkbar, einschliesslich der Überwachung im Rahmen von Therapien oder zur Unterstützung neurologischer Rehabilitationsprogramme. Die Entwicklung und Markteinführung eines solchen forschungsorientierten Wearable-Systems verdeutlicht die fortschreitende Konvergenz von Verbrauchertechnologie und klinischer Neurodiagnostik. Rolle Schweizer Innovation im internationalen Kontext Der Erfolg von Optohive unterstreicht die Bedeutung Schweizer Hochschulen als treibende Kräfte für neue Digital-Health-Technologien. Sie demonstrieren die Fähigkeit, Forschungsergebnisse aus dem Labor in etablierte Märkte zu überführen. Im DACH-Raum könnte diese Technologie zukünftig Kooperationen mit Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen anregen, die sich mit Themen wie mentaler Gesundheit, Schlafforschung oder Neurofeedback befassen. Quelle: Startupticker