Novo Nordisk und Smartpatient intensivieren digitale Begleitung für chronisch Kranke

Die Unternehmen Novo Nordisk und Smartpatient erweitern ihre Zusammenarbeit in Deutschland zur Unterstützung von Patienten mit chronischen Erkrankungen. Nach erfolgreichen Programmen für Adipositas und Typ-2-Diabetes werden nun weitere Krankheitsbilder in die digitale Versorgung integriert. Ziel ist es, durch App-basierte Angebote und edukative Inhalte den Therapieerfolg zu verbessern und die Patientenbindung zu stärken.

Die Partnerschaft zwischen dem Münchner Technologieunternehmen Smartpatient und dem Pharmahersteller Novo Nordisk, die sich auf digitale Patientenprogramme konzentriert, wird in Deutschland ausgebaut. Ursprünglich im Jahr 2025 mit einem digitalen Programm für Adipositas gestartet, umfasste die Kooperation bereits die Betreuung von Menschen mit Typ-2-Diabetes. Nun wird dieses Angebot auf zusätzliche Behandlungsbereiche erweitert. Die digitalen Programme bieten eine Kombination aus App-gestützter Unterstützung, informativen Inhalten und Therapiemanagement. Dabei werden Aspekte wie Ernährung, körperliche Aktivität, Medikamenteneinnahme und die Einhaltung regelmäßiger Kontrolltermine abgedeckt. Diese Ausweitung auf weitere Therapieformen ermöglicht es, mehr Patientengruppen digital zu begleiten und den Übergang zwischen verschiedenen Behandlungsansätzen zu erleichtern. Für den deutschen Gesundheitsmarkt signalisiert diese Kooperation einen Trend, bei dem Pharmaunternehmen zunehmend digitale Begleitprogramme einsetzen, um die Therapieadhärenz und die Einbindung der Patienten zu fördern. Smartpatient steuert seine Expertise in Plattformentwicklung und Benutzerfreundlichkeit bei, während Novo Nordisk seine klinische Fachkenntnis und den Zugang zu relevanten Patientengruppen einbringt. Solche digitalen Lösungen sind oft so konzipiert, dass sie sich in bestehende Versorgungsstrukturen wie Disease-Management-Programme oder telemedizinische Angebote integrieren lassen und zukünftig mit elektronischen Patientenakten vernetzt werden könnten. Der primäre Fokus liegt jedoch auf individueller Unterstützung und der Bereitstellung leicht zugänglicher Informationen zur Therapie. Quelle: Smartpatient