Mehrheit der Deutschen offen für Gesundheitsdaten-Nutzung per App und KI

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass über 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland prinzipiell bereit sind, ihre Gesundheitsdaten über digitale Anwendungen und Künstliche Intelligenz zu teilen. Entscheidend hierfür ist die Erwartung einer Verbesserung der medizinischen Versorgung. Dies deutet auf eine grundsätzliche Akzeptanz für datenbasierte Lösungen im Gesundheitswesen hin.

Eine von Debeka in Auftrag gegebene Erhebung von Civey beleuchtet die Haltung der deutschen Bevölkerung zur digitalen Verarbeitung von Gesundheitsinformationen. Demnach äußerten 61,7 Prozent der Befragten ihre Bereitschaft, persönliche Gesundheitsdaten über mobile Anwendungen (Apps) oder mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zur Verfügung zu stellen. Diese Offenheit ist direkt an die Bedingung geknüpft, dass sich dadurch die Qualität ihrer Behandlung spürbar verbessert. Diese Untersuchungsergebnisse sind von Bedeutung für den Bereich der digitalen Gesundheit. Sie signalisieren eine grundlegende Akzeptanz für Versorgungskonzepte, die auf der Analyse von Daten basieren. Gleichwohl bleibt abzuwarten, wie sich diese generelle Zustimmung in konkretes Nutzerverhalten überträgt und welche individuellen Vorbehalte oder Präferenzen in verschiedenen Anwendungsszenarien zum Tragen kommen könnten. Für Entwickler und Anbieter digitaler Gesundheitslösungen unterstreicht die Studie die Relevanz einer klaren Nutzenkommunikation. Die Akzeptanz bei Patientinnen und Patienten hängt maßgeblich davon ab, ob ein direkter medizinischer Vorteil oder eine verbesserte Behandlungsqualität klar erkennbar ist. Somit rückt der patientenzentrierte Nutzen in den Fokus der Digitalisierungsstrategien im Gesundheitssektor. Quelle: ad hoc news