Kommunikationsforschung bei Schizophrenie: TU Dresden sucht Teilnehmerpaare
Die Professur für Klinische Psychologie und E-Mental Health der TU Dresden ruft zur Teilnahme am NEEDS-Projekt auf. Die Studie analysiert mithilfe modernster Verfahren die Kommunikation zwischen Menschen mit Schizophrenie und deren Bezugspersonen, um ein besseres Verständnis für Interaktionsmuster zu entwickeln und Rückfälle zu reduzieren. Probanden erhalten eine Aufwandsentschädigung.
Die Professur für Klinische Psychologie und E-Mental Health der Technischen Universität Dresden führt aktuell das NEEDS-Projekt durch und sucht dafür Teilnehmerpaare. Gesucht werden Personen mit einer Schizophrenie-Diagnose sowie eine ihnen nahestehende Bezugsperson. Ziel der Forschung ist es, die Kommunikationsdynamiken innerhalb solcher Dyaden umfassend zu untersuchen. Seit Ende 2025 werden im Rahmen der Studie die Entstehung spezifischer Kommunikationsmuster sowie die Rolle von Aspekten wie flexiblem Denken, Empathiefähigkeit und emotionaler Verarbeitung analysiert. Zum Einsatz kommen dabei fortschrittliche Methoden wie Magnetresonanztomographie (MRT), detaillierte Videoanalysen sowie computergestützte Tests und interaktive Studienelemente. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Kommunikationsstrategien zu optimieren und somit die Gefahr von Rückfällen zu minimieren. Die Teilnahme an dem Forschungsprojekt erstreckt sich über vier Termine, die ein diagnostisches Interview, MRT-Untersuchungen, computerbasierte Tests und interaktive Studien umfassen. Für ihr Engagement erhalten teilnehmende Personen eine Aufwandsentschädigung von 120 bis 160 Euro pro Person. Weiterführende Informationen, darunter ein KI-generierter Podcast und Animationsvideos zu den einzelnen Terminen, stehen Interessierten zur Verfügung. Quelle: TU Dresden – Professur für Klinische Psychologie und E‑Mental Health