ELGA Projectathon 2026: Österreich bereitet sich auf interoperablen Austausch von Gesundheitsbilddaten vor

Mitte September 2026 findet in Graz der ELGA Projectathon statt. Dieses Ereignis konzentriert sich auf die technische Erprobung des standardisierten Austauschs medizinischer Bilddaten. Ziel ist es, die österreichische E-Health-Infrastruktur für den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) zu optimieren und eine sichere, schnelle sowie grenzüberschreitende Datenübermittlung zu ermöglichen.

Mitte September 2026 richtet IHE Austria den ELGA Projectathon in Graz aus, eine bedeutende Veranstaltung, die am LKH-Universitätsklinikum stattfindet. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die umfassende praktische Erprobung des standardisierten Austauschs von medizinischen Bilddaten innerhalb des ELGA-Systems. Das primäre Ziel ist es, die österreichische E-Health-Infrastruktur optimal auf den bevorstehenden Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) vorzubereiten. Dies soll die Grundlage für eine sichere, schnelle und auch grenzüberschreitende Nutzung von Gesundheitsdaten schaffen. Die Relevanz des Projectathons für die digitale Versorgungspraxis ist erheblich, da funktionierende und interoperable Bilddaten-Workflows eine Voraussetzung für die grenzüberschreitende Versorgung, Telemedizin und datengetriebene Qualitätssicherung im EHDS darstellen. Entwickler und IT-Hersteller werden bei dieser Gelegenheit live Interoperabilitätsszenarien, Schnittstellen und Profile testen. Diese Tests sind entscheidend, um in Zukunft eine reibungslose und sichere Übermittlung medizinischer Bilddaten zwischen verschiedenen Systemen zu gewährleisten. Durch diese intensive Testphase wird Graz vorübergehend zu einem wichtigen „Testlabor für die Medizin der Zukunft“, wie aus internationalen Berichten hervorgeht. Neben den technischen Tests sind auch eine Pressekonferenz, ein Fachpodium und ein Besuchstag vorgesehen. Diese Begleitveranstaltungen dienen dazu, wichtige Akteure aus den Bereichen Versorgung, Industrie und Politik aktiv in den Prozess einzubinden. Dies stellt sicher, dass technische Standardisierungsfragen eng mit Governance- und Implementierungsaspekten im österreichischen Gesundheitssystem verknüpft werden, um eine umfassende und abgestimmte Entwicklung zu fördern. Quelle: OTS / Ground News