Digitalisierung deutscher Krankenhäuser beschleunigt sich bis 2026

Deutsche Krankenhäuser werden bis zum Jahr 2026 voraussichtlich deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung erzielen. Eine aktuelle Analyse prognostiziert einen Anstieg des Digitalisierungs-Scores auf 55 Punkte, verglichen mit 42,4 Punkten im Jahr 2024. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben jedoch signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Einrichtungen bestehen.

Eine aktuelle Analyse des DigitalRadar Krankenhaus zeigt eine prognostizierte deutliche Steigerung der Digitalisierung in deutschen Kliniken. Für das Jahr 2026 wird ein durchschnittlicher Digitalisierungs-Score von 55 Punkten erwartet, was einen signifikanten Anstieg gegenüber den 42,4 Punkten im Jahr 2024 darstellt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die bestehenden Förderprogramme und Digitalisierungsinitiativen ihre Wirkung entfalten. Die Bewertung umfasst diverse Bereiche wie die elektronische Dokumentation, klinische Informationssysteme, IT-Sicherheit, Interoperabilität sowie patientenorientierte digitale Services. Die festgestellte Zunahme von etwa 65 Prozent gegenüber dem Stand von 2024 wird als Beleg für den Erfolg von Digitalisierungsprogrammen, wie beispielsweise dem Krankenhauszukunftsfonds, angesehen. Trotz dieser vielversprechenden Gesamtentwicklung bleiben jedoch erhebliche Unterschiede in der Digitalisierungsreife zwischen einzelnen Krankenhäusern bestehen. Insbesondere in komplexeren Anwendungsbereichen wie Telemedizin, digitalen Patientenportalen oder der sektorenübergreifenden Vernetzung zeigen sich weiterhin große Disparitäten. Diese Ergebnisse sind maßgeblich, um Förderprogramme zukünftig präziser auszurichten und Kliniken gezielt bei der Implementierung ihrer digitalen Strategien zu unterstützen. Die Daten spiegeln einen dynamischen, wenngleich noch heterogenen Fortschritt in der Digitalisierung der stationären Gesundheitsversorgung wider. Quelle: Techniker Krankenkasse