Breite Akzeptanz: 83% der Bevölkerung wünschen E-Rezepte für Heil- und Hilfsmittel

Eine aktuelle forsa-Befragung im Auftrag der DAK zeigt eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, die digitale Verordnungen auch für Physiotherapie oder Kompressionsstrümpfe befürwortet. Dies signalisiert eine hohe Bereitschaft für die Ausweitung digitaler Anwendungen im Gesundheitswesen über herkömmliche Arzneimittel hinaus und könnte Impulse für die Entwicklung neuer digitaler Versorgungswege geben.

Die breite Zustimmung für digitale Verordnungen bei medizinischen Hilfs- und Heilmitteln ist ein zentrales Ergebnis einer kürzlich durchgeführten forsa-Umfrage. Demnach sprechen sich 83 Prozent der Menschen in Deutschland dafür aus, dass auch Verordnungen für beispielsweise Physiotherapie oder Kompressionsstrümpfe digital ausgestellt werden können. Diese Erhebung wurde am 20. August 2026 veröffentlicht und beleuchtet die Haltung der Bevölkerung zur Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Die DAK-Gesundheit interpretiert dieses Ergebnis als klaren Indikator für eine hohe Akzeptanz weiterer digitaler Lösungen im Kontext des E-Rezepts. Dies betrifft Bereiche, die über die reine Medikamentenverordnung hinausgehen und weitreichende Auswirkungen auf die tägliche Praxis im Gesundheitswesen haben könnten. Es zeigt sich ein starker Wunsch nach Vereinfachung und Modernisierung der Verordnungsprozesse. Für die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung ist diese Meldung von Bedeutung, da sie die Potenziale digitaler Verordnungswege über das klassische Arzneimittel-E-Rezept hinaus aufzeigt. Eine Ausweitung könnte die Debatte um die flächendeckende Implementierung digitaler Prozesse in der medizinischen Versorgung maßgeblich beeinflussen und als praktisches sowie politisches Argument dienen. Eine solche Entwicklung hätte auch positive Auswirkungen für Leistungserbringer wie Ärzte und Therapeuten sowie für Kostenträger, also die Krankenkassen. Die Digitalisierung dieser Verordnungen verspricht eine Reduzierung von Medienbrüchen, eine Steigerung der Prozessgeschwindigkeit und somit eine effizientere Abwicklung in der medizinischen Versorgungskette. Quelle: DAK