Breitband-Förderung in der Schweiz: Digitaler Grundstein für Telemedizin
Der Schweizer Bundesrat hat ein Fördergesetz für den Breitbandausbau verabschiedet, das die digitale Infrastruktur landesweit stärken soll. Dies schafft essenzielle Voraussetzungen für die Weiterentwicklung und flächendeckende Verfügbarkeit digitaler Gesundheitsanwendungen, insbesondere in strukturschwachen Regionen. Ziel ist die Verbesserung der digitalen Gesundheitsversorgung durch stabile und schnelle Internetverbindungen.
Der Schweizer Bundesrat hat am 9. September 2026 einen Entwurf für ein Gesetz zur Förderung des Breitbandausbaus angenommen. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die leistungsfähige digitale Infrastruktur in der gesamten Schweiz zügig voranzutreiben. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Internetanbindungen in ländlichen und wirtschaftlich weniger entwickelten Gebieten, um die Nutzung digitaler Dienste insgesamt zu erleichtern, auch im Gesundheitssektor. Für die Gesundheitsbranche ist dieser Schritt von strategischer Bedeutung. Innovative Anwendungen wie Telemedizin, Fernüberwachung von Patientinnen und Patienten (Remote-Monitoring), künstliche Intelligenz-gestützte Entscheidungshilfen und das elektronische Patientendossier (EPD) sind auf zuverlässige und schnelle Breitbandverbindungen angewiesen. Durch die gesetzlich verankerte Förderung wird der Zugang zu diesen modernen Gesundheitsleistungen für bisher unterversorgte Gebiete deutlich verbessert, was zu einer erhöhten Chancengleichheit in der digitalen Versorgung beiträgt. Das geplante Fördergesetz ist Teil einer umfassenderen Strategie der Schweiz zur Digitalisierung, die Infrastruktur, rechtliche Rahmenbedingungen und neue Versorgungsmodelle miteinander verknüpft. Es wird erwartet, dass diese Initiative auch die künftige Gestaltung und Finanzierung von eHealth-Projekten auf nationaler und kantonaler Ebene maßgeblich beeinflussen wird. Quelle: Schweizer Bundesrat