Ars Electronica 2026: Interdisziplinäre Einblicke in KI und digitale Gesundheit
Das Ars Electronica Festival 2026 bietet eine Plattform für die Präsentation von Projekten an der Schnittstelle von Gesundheit, Künstlicher Intelligenz und medizinischer Versorgung. Institute der Ludwig Boltzmann Gesellschaft stellen hierbei innovative Anwendungen vor, die digitale Prävention erlebbar machen und gesellschaftliche Debatten zur digitalen Gesundheitsversorgung anstoßen.
Beim Ars Electronica Festival 2026 werden Projekte vorgestellt, die sich mit den Verbindungen zwischen Gesundheit, Künstlicher Intelligenz (KI) und der medizinischen Versorgung befassen. Drei Institute der Ludwig Boltzmann Gesellschaft präsentieren dabei ihre Forschungsarbeiten. Im Fokus steht die Erfahrbarmachung von KI-gestützten Lösungen im Gesundheitsbereich und die Diskussion über deren Potenzial und Grenzen. Das LBI for Digital Health and Prevention (LBI DHP) beteiligt sich mit einem Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Künstler Emanuel Gollob entwickelt wurde. Diese Initiative beleuchtet neue Perspektiven digitaler Prävention und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Ziel ist es, den Zugang zu und das Verständnis für digitale Gesundheitsanwendungen zu fördern. Die Ausstellung thematisiert zentrale Fragen wie die Autonomie von Patientinnen und Patienten, die Transparenz von Algorithmen sowie die Integration kreativer Ansätze in technologiebasierte Gesundheitslösungen. Das Festival dient als bedeutender Austauschraum für Forschung, Öffentlichkeit und die praktische Anwendung im Bereich der digitalen Gesundheit in Österreich. Es trägt maßgeblich zur Stärkung der gesellschaftlichen Debatte über die Akzeptanz, ethische Aspekte und den Nutzen von KI im Gesundheitswesen bei. Diese Aktivitäten unterstreichen, dass die Entwicklung digitaler Gesundheit zunehmend einen interdisziplinären Ansatz erfordert, der Medizin, Technik, Kunst und Sozialwissenschaften miteinander verbindet. Langfristig können die hier geführten Diskussionen auch Entscheidungen in der Regulierung und Förderpolitik beeinflussen. Quelle: APA-OTS / Ludwig Boltzmann Gesellschaft