1,5 Millionen Franken für Carewell: Digitale Personalplanung forciert Schweizer Gesundheitswesen
Das Start-up Carewell hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1,5 Millionen CHF erhalten, um seine Plattform für Personalmanagement im Gesundheitsbereich weiterzuentwickeln. Bereits über 50 Schweizer Einrichtungen nutzen die digitale Lösung zur effizienten Handhabung von Personalausfällen und Dienstplanoptimierung. Die Mittel sind für Technologieausbau, Markterweiterung und potenzielle internationale Expansion vorgesehen.
Das Lausanner Start-up Carewell konnte eine Seed-Finanzierungsrunde über 1,5 Millionen CHF erfolgreich abschliessen. Angeführt wurde diese Investitionsrunde vom StartAngels Network Zürich durch Lucian Wagner, unterstützt von SICTIC, Kickfund sowie weiteren Business Angels. Die innovative Plattform von Carewell findet bereits in über 50 Schweizer Spitälern, Pflegeheimen und Home-Care-Organisationen Anwendung. Carewell stellt eine digitale Lösung bereit, die auf die Personalplanung und die Organisation kurzfristigen Personalersatzes im Gesundheitssektor spezialisiert ist. Mit dieser Technologie sollen Pflegemanager bei der Bewältigung von Personalausfällen entlastet und der sogenannte „Staffing Crisis“ gemindert werden. Die Software ermöglicht eine effizientere Gestaltung von Dienstplänen, erleichtert die Organisation von Vertretungen und macht Verfügbarkeiten transparent, was zur Reduzierung von Teamüberlastungen und zur Sicherung der Versorgungsqualität beiträgt. Die nun erhaltenen Finanzmittel sind primär für die Weiterentwicklung der technologischen Infrastruktur vorgesehen. Darüber hinaus plant Carewell, sein Kundennetzwerk auszubauen und prüft Optionen für eine internationale Expansion. Im deutschsprachigen Raum (DACH) könnte sich Carewell damit zu einem bedeutenden Anbieter für digitale Personalplanung im Pflegebereich entwickeln. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels in der Pflege und der steigenden Anforderungen an flexible Versorgungsmodelle besonders relevant. Quelle: Startupticker.ch